Langeweile? Niemals …

Natürlich sollten wir Eltern darauf achten, dass unsere kleinen Crewmitglieder des Segelns aufgrund von Langerweile nicht überdrüssig werden. Es muss nicht immer das Tablet herhalten, damit wir Erwachsenen segeln können. Wir binden Hannah in das Bordgeschehen ein. Sie übernimmt auch schon kleine Aufgaben. Wenn es die Situation erlaubt, dann darf sie natürlich jederzeit Rudergehen. Oder zum Beispiel beim Anlegen den Bootshaken halten. 

Wasser zum Spielen gibt es ja reichlich. Stundenlang wird mit dem Löffel Wasser geshiftet:

Wir segeln meist so, dass wir uns in den Häfen zwei Übernachtungen gönnen. In Enkhuizen gibt es so viele Möglichkeiten auch außerhalb des Bordalltages und auch auch bei schlechtem Wetter was mit Kindern zu unternehmen. Zum Beispiel das Zuiderzeemuseum (siehe auch Beitrag vom 02.08.2018) oder Sprookjeswonderland in Enkhuizen. Ein Freizeitpark, der unsere Kleinen begeistern lässt.

Eine Hafenrundfahrt mit dem Dinghi ist auch immer eine tolle Sache. „Papa, können wir wieder mit der kleinen „Liberty“ fahren, fragt sie immer, wenn wir irgendwo ankommen.  

Spielsachen sind ebenfalls wichtig. Wir haben ein paar wenige Spielsachen an Bord, die wir sonst nicht zu Hause haben. Dieses Zeichen-Pad hat Hannah von klein auf und erfreut sich noch immer daran. Es steht ihr auch nur auf der „Liberty“ zur Verfügung:

Und hier noch einmal die kleine „Liberty“. Das Schlauchi eignet sich nicht nur als Wassertaxi für Hafenrundfahrten, sondern auch als Planschbecken für kleine Kinder. Hier in Edam lagen wir längsseits an der Pier und mit der Pütz war das Schlauchi schnell mit Wasser gefüllt. Leider habe ich keine Fotos vom eigentlichen Planschvergnügen. Daher hier nur die Trockenübung:

Nachtrag zum Thema Tablet: Ja, so ganz lässt es sich mit dem Tablet dann doch nicht vermeiden. Gerade, wenn es mal einige Tage am Stück regnet, ist ein Tablet doch eine willkommene Abwechslung. Dank Netflix und Co.  haben wir dann auch die Lieblingsserien im Gepäck. Aber schöner ist es, wenn das iPad nicht zur Unterhaltung herhalten muss.

Das Foto entstand im September 2020 als wir doch einige Tage in Stavoren eingeweht waren. In Stavoren gibt es außer einer kostenlose Schwimmbadnutzung für Marina-Gäste nicht so sonderlich viele Möglichkeiten bei schlechtem Wetter was für Kinder Indoor zu unternehmen. Zumal in 2020 uns alle auch Corona im Griff hatte, war das Schwimmbad nur durch Vorreservierung und für eine Handvoll Gäste zu bestimmten Zeiten zugänglich.

Saisonbeginn 2019

Endlich ist es soweit und wir können wieder auf die „Liberty“. Heute ist es ganz schön kalt und wir räumen die „Liberty“ wieder ein. Gut, dass wir eine sehr gut funktionierende Dieselheizung an Bord haben. Also, zu aller erst Heizung an. Es braucht nur wenige Minuten, bis das Schiff mollig warm ist. In der Zeit, in der sich das Schiff aufheizt, stauen wir die Polster an Ort und Stelle.

Ein kleiner Snack unter Deck und schon ist die Welt wieder in Ordnung 🙂 .

Nach getaner Arbeit belohnen wir uns mit den langersehnten „Kibbelinge“. Hannah sagte original: „Das sind die besten!“

 

Des Skippers neues Ölzeug

Stefan leistet sich endlich mal neues und atmungsaktives Ölzeug. Während Katja schon vor einigen Jahren sich mit Ölzeug der Firma Parasail eingedeckt hat und damit auch sehr zufrieden ist, entscheidet sich Stefan für einen leichten Offshore-Anzug von Marinepool. Das Modell tragt den Namen Ramsgate. Ob sich Stefan davon hat beeinflussen lassen, weil er anderthalb Jahre zuvor in Ramsgate war, ist nicht mehr feststellbar … ha ha ha … mal gucken, ob der Anzug das hält, was er verspricht.

Nachtrag: im Oktober 2020. In der Tat, der Anzug gefällt Stefan recht gut. Der Anzug ist sehr leicht und trotzdem robust, man sich sehr gut da drin bewegen, sich perfekt mit unterschiedlichen Schichten (Zwiebelprinzip) den Witterungsbedingungen anpassen. Aus Stefans Sicht ist dies ein flexibler Anzug, der zu seinem Anwendungsbereich sehr gut passt.

… und wenn die Crew mal ein Nickerchen macht, dann kann diese mit der Jacke zugedeckt werden …

… und wie man sehen kann, fühlt sich Stefan rundum wohl 🙂 !

Kontrollgang im Winter

In diesem Jahr überwintert die „Liberty“ im Wasser. Wir haben Sie Ende letzten Jahres komplett leergeräumt, Luftentfeuchter in jeder Kabine aufgestellt und sie dann für die nächsten Wochen gut vertäut an ihrem Liegeplatz ihrem Schicksal überlassen. Ende Januar ist es dann mal an der Zeit, nach dem Rechten zu sehen. Also springe ich in Auto und düse mal eben nach Noord-Holland. Es liegt sogar etwas Schnee auf unserem Teakdeck. Soweit ich es erkennen kann liegt die „Liberty“ sicher. Da es in den nächsten Wochen noch einmal richtig kalt werden soll, schließe ich die „Liberty“ an den Landanschluss an, um die Batterien zu laden. Die Packs der Luftentfeuchter werden ausgetauscht und schon geht es wieder heimwärts.

Planung 2019

Wie fängt man das Neue Jahr an? Richtig 🙂 ,  mit Planung der kommenden Segelsaison! Jörg und Stefan stimmen rechtzeitig ihren traditionellen Nordseetörn ab. Ziel: Portsmouth bzw. der Solent. Man kann noch so viel euphorisch planen, aber das Wetter wollte nicht so recht mit uns sein. So sind wir am Ende (tolles Wortspiel) in Oostende/Belgien eingeweht. Macht aber nüscht. Es war trotzdem mal wieder ein toller Törn.

Danke Mädels für die tolle Saison 2018

Es war eine wunderschöne Saison 2018. Neu für uns war der Umzug von Lelystad nach Volendam. Gerade für kleine Kinder bietet Volendam eine Menge Spielmöglichkeiten auf dem Hauptsteg. Man muss tatsächlich aufpassen, dass man nicht zum „Stegsegler“ mutiert.

Unsere Freunde in Lelystad haben wir mit der „Liberty“ natürlich regelmäßig besucht. Irgendwie war es auch schön, dass wir immer in unserer alten Box liegen konnten. Wir hatten uns im Jachthaven Lelystad Haven immer sehr wohl gefühlt.

Danke Mädels für die schöne Saison. Es macht einfach sehr viel Spass mit Euch unterwegs zu sein.

 

Winterschlaf 2018

Der „liebe Berti“, wie wir die „Liberty“ liebevoll nennen, wird am diesem Wochenende in den Winterschlaff geschickt . Zwischenzeitlich ist es hier recht frisch. Gut eingepackt gehen wir noch ein letztes Mal raus.

Becky wird prompt als Steuerfrau auserwählt und macht ihre Sache sehr gut 🙂 .

Tschüss Ijsselmeer

Ja, in der Tat, der Roller musste unbedingt mit. Meistens war es so, dass Stefan den immer abbänseln musste, wenn wir einen Spaziergang machen wollten. Am Ende hat Katja den Roller getragen und Hannah saß gemütlich auf Papas Schultern. Hannah hat dann immer darauf geachtet, dass der Roller im Anschluß wieder angebänselt wird … ha ha ha …

 

Zuiderzeemuseum Enkhuizen

Das Zuiderzeemuseum in Enkhuizen ist ein Freilichtmuseum der ganz besonderen Art. Ein Besuch ist sehr empfehlenswert.

Das Museum besteht aus mehreren Teilen: dem Markerhaven, dem Kirchdorf, der Stadsgracht, dem Polder, dem Kalkofen, einem Wasserspielplatz für Kinder und einer Rekonstruktion eines westfriesischen Bauernhofs aus der Bronzezeit. Neben dem Kalkbrennofen befindet sich ein Anleger, an dem die vom Auto-Parkplatz kommenden Besucher mit einer Fähregebracht und wieder abgeholt werden. Für uns Segler ist das Museum ist von der  nahegelene Marina Compagniehaven fussläufig in wenigen Minuten erreichbar. Oder man ankert ganz einfach idyllisch direkt vor dem Museum. 

Kinder haben die Möglichkeit traditionelle Trachten zu tragen.

Der Hafen Markerhaven ist eine verkleinerte Kopie des Hafens der ehemaligen Insel Marken, derin Marken um 1840 angelegt wurde. Auf dem kleinen Hafengelände befinden sich auch mehrere Gebäude aus Marken, Volendam und Monnickendam. Hier wurde ganz liebevoll eine Schule aus der altem Zeit nachemfunden.

Vom kleinen Museumshafen zum Kirchdorf führt eine schmale Straße, die nach dem Vorbild einer Straßen in Harderwijk angelegt wurde. Diese führt über eine typisch niederländische Klappbrücke und hat als Anlieger einen Bonbon-Laden, einen Korbmacher und eine Schmiede.

Das erste für das Freilichtmuseum errichtete Gebäude war die Gasthuiskapel, Kapelle des mittelalterlichen Sichenhauses in Den Oever. Die Kapelle wurde in der Ortslage nach dem Vorbild der Kirche in Ooosterend auf Texel errichtet. Rund um die Kapelle befindet sich das Kirchdorf mit Postamt, Bank, Druckerei und mehreren Handwerksbetrieben, darunter auch eine kleine Tischlerei. In der Tischlerei können Kinder den typischen Klompen (traditionelle Holzschuhe) bearbeiten … zum Beispiel bemalen oder gar ein Segelschiff bauen.